Germanische Namen – wirklich nur altmodisch und rätselhaft?
Viele altgermanische Vornamen scheinen im deutschen Sprachraum weitgehend aus der Mode gekommen zu sein. Dabei haben sie eine interessante Geschichte.
Viele altgermanische Vornamen scheinen im deutschen Sprachraum weitgehend aus der Mode gekommen zu sein. Dabei haben sie eine interessante Geschichte.
Für manche großen Sprachen gibt es eine wahre Flut von Unterrichtsmaterial. Aber kleinere Sprachen muss man ab einem gewissen Zeitpunkt meistens autodidaktisch lernen.
Ein Großteil der europäischen Sprachen gehört zu gerade einmal drei Sprachfamilien. Kenntnisse über diese Sprachverwandtschaften können deshalb eine enorme Lernhilfe sein.
Mit dem Begriff „baltische Staaten“ werden heute in der Regel Estland, Lettland und Litauen zusammengefasst. Aber das bietet auch allerhand Raum für Missverständnisse.
Finnisch und Estnisch sind eng verwandte Sprachen. Trotzdem ist die gegenseitige Verständigung alles andere als einfach.
Wer in Deutschland weiß schon genau, wo die Memel fließt? Die Litauer wissen es dafür umso besser: Für sie ist der Fluss die Lebensader ihres Landes - und gerne empfehlen sie ihren Besuchern heute das am Nordufer gelegene Memelland mit dem Memeldelta.
Viele deutsche Wörter empfinden wir als hoffnungslos veraltet, und trotzdem halten sie sich beharrlich am Leben. Andere Wörter verschwinden dagegen sang- und klanglos aus unserem Alltag. Aber heißt das wirklich, dass sie "aussterben"?
Isländisch gilt oft als schwer zu erlernende Fremdsprache. Das liegt aber nicht nur an der Aussprache und an dem reichen Formenbestand, sondern auch an der konservativen Sprachpolitik. So werden Fremdwörter gezielt vermieden, und das ist manchmal unpraktisch – zuweilen aber auch unwiderstehlich komisch.
Ich war schon öfter mit dem Aufnahmegerät unterwegs, um Beiträge für das Radio zu produzieren. Aber eine Reportagereise mit einem Fernsehteam durch das Baltikum war noch mal eine ganz andere Erfahrung.
Parallel zu meinem sprachwissenschaftlichen Hauptstudium habe ich einen Studiengang in Kirchenmusik absolviert. Er umfasste Orgel- und Klavierspiel, Klavierbegleitung, Gesang und Chorleitung als praktische Fächer und darüber hinaus jede Menge Theorie wie Tonsatz, Hymnologie oder Orgelkunde. Bis heute profitiere ich aber ganz besonders von dem Fach Theologisches Grundwissen.